Backwettbewerb: Bad Sachsa sucht die Ravensberger Vulkankugel

Idee von Herbert Lemmer


26.08.2017

Endlich ist es raus: Esther Herr aus Steina gewinnt den Backwettbewerb und ist die Erfinderin der Ravensberger Vulkankugel

von links: Veronica Volkmann aus Hamburg, 3. Siegerin, Dorota Schmidt, Organisatorin, Esther Herr aus Steina, Gewinnerin, Josef Oelkers, Veranstalter des Wettbewerbs, Sabine Klapper, Organisatorin, Jennifer Rübartsch aus Bad Harzburg, 2. Siegerin, Herbert Lemmer, der die Idee hatte, eine Spezialität zu erfinden, die Bad Sachsa bekannt machen kann. 

Und so sehen die Siegerkugeln aus...

Wie geht es jetzt weiter?

Derzeit arbeitet Herr Oelkers daran, das Produkt in einer sensationell schicken Verpackung massentauglich zu machen. Sobald das gelungen ist, werden wir die Kugeln der Öffentlichkeit präsentieren.


August 2017

Am Samstag, den 26. August 2017 um 17:00 Uhr werden die Platzierungen auf der Hauptbühne beim Stadtfest in Bad Sachsa verkündet

Noch wissen die drei Besten nur, dass sie sich platziert haben. Seit dem Finale am 15. Juli tüftelt eine Großbäckerei daran, welche Kugel sich am besten produzieren lässt. Wie die Ravensberger Vulkankugel aussehen und welche Bäckerin sie erfunden haben wird, dass erfahren sie ebenso wir die Zuschauer erst auf dem Stadtfest am Samstag, den 26. August.

Die Besucher des Stadtfestes erwartet außer der Verkündung noch eine kleine Präsentation, in der wir berichten, wie die Kugel ausgewählt wurde.


Juli 2017

Die drei besten Kugeln sind ausgewählt.

Die Jury, die Organisatoren und die Bäckerinnen. Die drei Erstplatzierten sind an den Pokalen mit den Ravensberg-Kugeln erkennbar.                                                                             Foto: Matthias Klapper


Jury-Mitglieder waren: Cornelia und Florian Mangold, Konditormeister/in aus Bad Lauterberg, Herbert Lemmer, Ideen-Geber, Dr. Axel Hartmann, Bürgermeister von Bad Sachsa, Josef Oelkers, Inhaber des Hotels Romantischer Winkel und Parodist Jörg Hammerschmidt in der Rolle des legendären Udo Lindenberg.

 

 

Leider ist es Teil eines Wettbewerbs, dass eine Auswahl getroffen werden muss. Letzten Endes sind es Kleinigkeiten gewesen, die darüber entschieden haben, wer unter den ersten dreien ist und wer nicht.

 

Die Hobby-Bäckerinnen, die die Ravensberger Vulkankugeln erfunden haben, die das Zeug zum Klassiker haben, sind: Jennifer Rübartsch, Veronica Volkmann und Esther Herr (die drei Damen in der Mitte der Runde mit dem Pokal).

 

Welche Kugel schließlich „Die Ravensberger Vulkankugel“ wird und welche Bäckerin somit den ersten Preis belegt, entscheidet sich, nachdem mit einer Großbäckerei über die Produktionsbedingungen und -möglichkeiten beraten wurde.

Die drei Preisträgerinnen werden auf dem Stadtfest in Bad Sachsa am 26. August proklamiert. Dort werden auch die Gewinnerinnen ihre Preise erhalten.

 

Außerdem wollen wir  bis dahin  versuchen, dass auf dem Stadtfest bereits die ersten Ravensberger Vulkankugeln präsentiert werden können. 


26.06.2017

Sechs Kugeln wurden für das Finale ausgewählt!

Es sind tolle, vielversprechende Kugeln eingereicht worden. Wir bedanken uns bei allen Hobby-Bäckerinnen, die mit Spaß und Ehrgeiz mitgebacken haben! Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen.

Es gibt unangenehmere Aufgaben. Rechts mittig Josef Oelkers mit seinem Küchenchef Andreas Knott (rechts vorn) und den Mitgliedern der Ideen-Auffangstation beim Verkosten der eingereichten Vulkankugeln.                                                                                                                Foto: RoWi


Der Wettbewerb, bei dem die Ravensberger Vulkankugel als Gebäck erfunden werden soll, um Werbebotschafterin für Bad Sachsa zu werden, geht in die nächste Runde. Aus dreizehn Einsendungen wurden jetzt die besten sechs ausgewählt, um sich im Finale einer hochkarätigen Jury zu stellen.

 

 

Ein paar Details: Es wurden siebentausend Flyer verteilt und dreizehn Rezepte eingereicht. Sämtliche Einsenderinnen waren Frauen. Die südlichste Einsendung kam aus Österreich, die nördlichste aus Hamburg. Besonders heldenhaft: Eine Teilnehmerin brachte ihre Kugel eigens mit dem Zug aus Leipzig. Vielen, vielen Dank dafür! Ebenso vielfältig wie die Wohnorte der Bäckerinnen, sind die Kreationen gewesen. So gab es beispielsweise eine vegane und eine herzhafte Variante, Kugeln aus Biskuit- und aus Plunderteig. Die kleinste Kugel hatte einen Durchmesser von drei, die größte von acht Zentimetern.

 

Eine Woche vor Ende der Abgabefrist waren erst zwei Rezepte eingetroffen. Herr Oelkers hatte schon befürchtet, die Kugel selbst erfinden zu müssen, aber dann in den letzten Tagen kamen noch richtig viele Rezepte. Wir freuen uns sehr über die hohe Beteiligung. Es war eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel Zeit erforderte.

 

Anhand der dreizehn eingereichten Rezepte waren zehn Bäckerinnen ausgewählt worden, die ihre Kugeln in gebackener Form vorstellen durften und von denen nun sechs für das Finale ausgewählt wurden. Das war nicht einfach. Drei Stunden diskutierten Josef Oelkers, sein Küchenchef Andreas Knott und wir, die Mitglieder der Ideen-Auffangstation, darüber, welche sechs Kugeln in Kriterien wie Geschmack, Ähnlichkeit zur Original-Kugel, Innovation und Vermarktbarkeit überlegen sind.

 

 

Beim Finale am 15. Juli stehen Florian Mangold, Konditormeister aus Bad Lauterberg, Dr. Axel Hartmann, Bürgermeister von Bad Sachsa, Josef Oelkers, Inhaber des Hotels Romantischer Winkel, Herbert Lemmer, der die Idee hatte, eine Sachsaer Spezialität zu erfinden, und ein VIP-Gast vor der schwierigen Entscheidung, welche der Kugeln das größte Potential hat, ein Klassiker zu werden. Um welchen prominenten Jury-Gast es sich handelt, wollen wir aber noch nicht verraten, sonst ist es ja keine Überraschung mehr. :-) 

 

 

Die Gewinnerin wird auf dem Stadtfest am Samstag, den 26.08. verkündet. Dort werden auch die Preise verliehen. Und: Wir wollen versuchen, dass auf dem Stadtfest schon Kugeln verkauft werden können.

 


Wie es begann...

Bereits im Sommer 2016 erreichte uns die Idee, eine Sachsaer Spezialität zu erfinden. Für die Realisierung bedurfte es einiger Vorbereitung. Jetzt ist es endlich soweit. Mit großem Stolz präsentieren wir nun gemeinsam mit Josef Oelkers, Inhaber des Hotels Romantischer Winkel, den Backwettbewerb, bei dem die Ravensberger Vulkankugel als Gebäck erfunden werden soll.

 

Das Foto zeigt Josef Oelkers und Sabine Klapper, die eine aufgeschlagene und eine geschlossene Ravensbergkugel aus Lavagestein zeigen.                                                          Foto: Wolfgang Buckmann

Wer mitmachen möchte, kann sein Rezept bis zum 31. Mai 2017 mit der ausgefüllten Teilnahmeerklärung im Hotel Romantischer Winkel abgeben oder dorthin schicken.

Sämtliche Informationen in Kurzform finden Sie auf einem Flyer, der aktuell unter anderem bei Edeka Schwarz in Bad Sachsa, WESA in Tettenborn und Café Mangold in Bad Lauterberg ausliegt oder hier heruntergeladen werden kann.

 

 

Für ausführliche Informationen einfach weiterlesen…

Was ist überhaupt eine Ravensbergkugel?

 

Eine Ravensbergkugel ist ein Lavatropfen, der vor 250 Mio. Jahren auf wasserführenden Grund getropft ist. Wie bei einem Wassertropfen auf einer Herdplatte entstand in der Fließbewegung eine Kugel. Die Außenhülle kühlte schnell ab, im Inneren blieb der Lavatropfen flüssig, sodass die eingeschlossenen Mineralien auskristallisieren konnten.

 

 

 

 

Werden die Ravensbergkugeln heute aufgeschlagen, kann man diese Kristalle im Inneren finden.

 

 

Die Aufgabe

 

In der Ravensberger Gebäckkugel sollen die Eigenschaften der Ravensbergkugel bäckerisch umgesetzt werden.

Einzige Vorgaben: Die Kugel darf höchstens 100 Gramm wiegen und einen maximalen Durchmesser von 8 cm haben. Ansonsten sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Die Teilnahmeerklärung

 

Mit der Teilnahmeerklärung bestätigen Sie uns, dass Sie ein eigenes Rezept einreichen und keine Urheberrechte verletzen.

 

Allgemeine Regeln / Das sogenannte „Kleingedruckte“

 

o   Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren.

o   GewinnerInnen werden schriftlich benachrichtigt.

o   Die eingereichten Beiträge verletzen kein Urheberrecht.

o   Die Ausrichter des Wettbewerbs sind die Ideen-Auffangstation Bad Sachsa und die Oelkers Betriebe OHG.

o   Die Ausrichter sind nicht verpflichtet, die Rechtmäßigkeit der Beiträge zu überprüfen.

o   Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

o   Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

o   Die GewinnerIn erhält das Angebot, die Ravensberger Vulkankugeln gemeinsam mit den Oelkers Betrieben zu vermarkten.

o   Mit Ihrer Unterschrift auf der Teilnahmeerklärung erklären Sie sich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

Der Ablauf des Wettbewerbs

 

o   Sie erfinden eine Gebäck-Vulkankugel und reichen nur das Rezept ohne Kugel mit der unterzeichneten Teilnahmeerklärung bis zum 31.05.2017 im Hotel Romantischer Winkel ein.

o   Ihr Rezept wird geprüft. Die BäckerInnen werden benachrichtigt und reichen zu einem abgestimmten Termin 4 Stück fertig gebackene Kugeln ein. Eine Fachjury wählt die 6 besten Kugeln fürs Finale aus.

o   Im großen Finale backen die 6 besten BäckerInnen ihr Rezept im RoWi-Kochstudio noch einmal. Eine hochkarätig besetzte  Jury kürt die besten drei Kugeln. Die GewinnerInnen werden ausgezeichnet. Es gibt eine Berichterstattung in den Medien.

o   Die Gewinnerkugel wird Werbebotschafter für Bad Sachsa.

 

 

Die Jury

  • Dr. Axel Hartmann, Bürgermeister von Bad Sachsa
  • Florian Mangold, Konditormeister und ehemaliger erster stellvertretender Obermeister der Konditoreninnung Niedersachsen
  • Josef Oelkers, Inhaber des Hotels Romantischer Winkel
  • Überraschungs-Promi

 

Die Preise

 

1. Preis – gestiftet vom Hotel Romantischer Winkel

Zwei Übernachtungen im 5*-Hotel Romantischer Winkel für 2 Personen inkl. Frühstück  und Abendessen im Wert von € 750,-

 

2. Preis – gestiftet von EDEKA Schwarz

Ein Melitta® Kaffeevollautomat im Wert von € 400,-

 

3. Preis – gestiftet vom WESA Einrichtungshaus

Ein Einkaufsgutschein im Wert von € 250,-

 

Die Aufgabe verursacht Arbeit. Die lohnt sich nur, wenn es auch etwas richtig Schönes zu gewinnen gibt. Für die Stiftung der Gewinne bedanken wir uns ausdrücklich bei Josef Oelkers,  Torsten Schwarz und Thomas Wedler. Sämtliche Herren haben ohne zu zögern zugesagt, die gute Sache zu unterstützen.

 

Nach dem Wettbewerb

 

Die Gewinnerkugel wird Werbebotschafterin für Bad Sachsa. Sie soll in einer schönen Verpackung als Mitbringsel dienen und natürlich auch hier am Ort in Läden verkauft und in den Cafés und Restaurants serviert werden können.

 

Die Idee

 

Je länger wir über die Idee, eine Sachsaer Spezialität zu erfinden, nachdachten, desto mehr wurde uns bewusst, wieviel Potential sie bietet. Einen Ort, den man nicht kennt, kann man auch nicht besuchen. Diese Kugeln könnten Bad Sachsa berühmt machen. Dazu muss sie natürlich auch richtig lecker sein. Wir sind uns hundertprozentig sicher, dass es sehr viele gute Bäckerinnen und Bäcker in Bad Sachsa gibt, die sehr ehrgeizig sind. Das Angebot von Herrn Oelkers, die Kugeln gemeinsam mit der Gewinnerin oder dem Gewinner zu vermarkten, ist natürlich sensationell. Wer weiß, welche Entwicklung die Ravensberger Vulkankugeln noch nehmen wird? Das ist das Spannende daran. Alles ist möglich.

Um der Kugel von Anfang an die größtmögliche Popularität zu verschaffen und gleichzeitig das Können der Bäckerinnen vor Ort einzubeziehen, erschien uns ein Wettbewerb ideal.

 

Unser Ideen-Partner: Josef Oelkers

 

Wir freuen uns, dass wir Josef Oelkers als Ideen-Partner gewinnen konnten und haben gemeinsam mit ihm lange an der bestmöglichen Umsetzung der Idee getüftelt. Als Hotelier und somit Tourismus-Experte und gelernter Koch mit langjähriger Erfahrung in der Patisserie hat Herr Oelkers sofort erkannt, wieviel Potential diese Idee bietet und ohne zu zögern bereits beim ersten Gespräch seine Zusammenarbeit zugesagt.

Mit ihm gemeinsam entwickelten wir die Wettbewerbsbedingungen, Abläufe etc. Herr Oelkers hat nicht  nur die Räumlichkeiten, sondern auch das Fachpersonal, um diese Idee zu begleiten. Ohne ihn wäre eine derart professionelle Realisierung der Idee für uns nicht möglich. Das Design des Flyers ließ er bei der Werbeagentur HARZKIND entwerfen. So bekommen die Kugeln den bestmöglichen, modernen und doch harzspezifischen Auftritt.

 

Und natürlich finden wir nicht zuletzt sein Angebot an die Gewinnerin oder den Gewinner großartig, die Kugeln gemeinsam mit ihm zu vermarkten. Wenn das kein Anreiz ist… J